Das Produktionsgebäude in Rheinhausen wurde 2012 für Ganter Norm errichtet. Es handelt sich um ein reines Produktionsgebäude, das bis auf ein Meisterbüro keine weiteren Büroarbeitsplätze beinhaltet. An Langdrehmaschinen werden hier kleine, präzise Bauteile in größeren Losgrößen hergestellt.
Das Gebäude ist in vier Elemente gegliedert. Jedes Element unterscheidet sich entsprechend seiner jeweiligen Aufgabe in Form und Größe. Bei der Positionierung der einzelnen Bereiche spielten zudem die unterschiedlichen Himmelsrichtungen eine wichtige Rolle.
Für die architektonische Gliederung diente unter anderem die Bauhausarchitektur der Jahre 1919 bis 1933 als Bezugspunkt. Ein zentraler Gedanke der Planung war, dass der Aufbau des Gebäudes und die Funktion seiner einzelnen Elemente für alle Beteiligten verständlich und nachvollziehbar bleiben.
Die Gebäudestruktur wurde außerdem so entwickelt, dass sie sich spiegeln lässt. Durch diese spiegelbildliche Erweiterung kann die Größe des Produktionsgebäudes bei Bedarf verdoppelt werden.






